<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wirtschaft anders</title>
	<atom:link href="http://wirtschaft.livinglines.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://wirtschaft.livinglines.at</link>
	<description>Eine Gesellschaft engagierter, mündiger Bürger mit Grundeinkommen ..</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Nov 2010 19:03:53 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Solidarische Ökonomie</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/11/14/solidarische-okonomie/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/11/14/solidarische-okonomie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 19:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[In den letzten Tagen habe ich mich in das Buch &#8220;Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus&#8221;, herausgegeben von Sven Giegold und Dagmar Embshoff vertieft. Es stellt eine Dokumentation des Kongresses &#8220;Wie wollen wir wirtschaften&#8221; im Jahr 2006 dar. Da dies meine erste Begegnung mit Solidarischer Ökonomie im engeren Sinne war, kann ich nicht behaupten auf Anhieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen habe ich mich in das Buch &#8220;Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus&#8221;, herausgegeben von Sven Giegold und Dagmar Embshoff vertieft. Es stellt eine Dokumentation des Kongresses &#8220;Wie wollen wir wirtschaften&#8221; im Jahr 2006 dar. Da dies meine erste Begegnung mit Solidarischer Ökonomie im engeren Sinne war, kann ich nicht behaupten auf Anhieb alles verstanden zu haben. Trotzdem möchte ich einige der grundlegenden Gedanken &#8211; wie ich Sie verstanden habe &#8211; mit Euch teilen und zur Diskussion stellen.</p>
<p><span id="more-65"></span>Unsere Form des arbeitsteiligen Wirtschaftens und des Austausches von Gütern ist durchaus ein Erfolgsmodell, solange es sich um ein &#8220;geschlossenes System&#8221; handelt in dem alle Mitglieder vom Erfolg profitieren. Gehen wir davon aus, dass ein solches &#8220;geschlossenes System&#8221; in der Lage ist, alle Mitglieder gut zu versorgen. Gehen wir weiter davon aus, dass es auch in diesem &#8220;geschlossenen System&#8221; eine Produktivitätssteigerung gibt und damit die zu verteilende Arbeit sinkt. Dies würde nichts daran ändern, dass das System weiterhin in der Lage ist alle Mitglieder gut versorgen.</p>
<p>Das Problem ist also offensichtlich, dass der Profit der Produktivitätssteigerung nicht im System verbleibt und dort verteilt, sondern abgezogen wird. Dieses Abziehen von Geldern ist natürlich nur möglich, wenn jemand berechtigt ist, Gelder abzuziehen. Es muß also einen Investor oder Eigentümer geben, Fremdkapital für das Zinsen fällig werden, eine Pflicht Lizenzgebühren zu zahlen oder ähnliches.</p>
<p>Dieses Model hat besonders gut funktioniert solange für die  Produktionsanlagen ein großer Kapitaleinsatz notwendig war. Es konnte  nicht jeder einfach mal Unternehmer werden. Kleinunternehmen können  zumindest in Bereichen wo es um große Serien oder Großtechnologien geht  einfach nicht mithalten. Selbst Gruppen waren ohne Kapitalgeber nicht in der Lage ein Produktionsunternehmen aufzubauen.</p>
<p>Leider sind die Charismatiker die beseelt von einer Idee und ausgestattet mit dem erforderlichen Kapital ein Unternehmen aufbauten oder vor dem Untergang retteten und es gemeinsam mit den Mitarbeitern zu einem Erfolg führten eine aussterbende Spezies. An deren Stelle sind Investoren getreten. Investoren investieren in Unternehmen um Gewinne zu erzielen. Wenn es sich dabei um eine gute Idee handelt umso besser.</p>
<p>Investoren geben Produktivitätssteigerungen nicht weiter sondern setzen diese zur Steigerung der Gewinne ein. Durch Senkung der Kosten steigen die Gewinne oder die Preise sinken was in der Regel zu einer Ausweitung des Absatzmarktes führt &#8211; solange sich dieser Markt noch ausweiten läßt.</p>
<p>Natürlich werden die abgezogenen, kumulierten Gewinne nicht konsumiert, auch nicht zum Wohle unserer Gesellschaft verwendet sondern reinvestiert. Investoren sind also dauernd auf der Suche nach neuen Möglichkeiten ihr Geld anzulegen um es weiter zu vermehren. Auf diese Art werden nach und nach Eigentümerunternehmen aufgekauft, Ideen die sich als erfolgreich erwiesen haben abgelöst oder es wird öffentliches Eigentum privatisiert.</p>
<p>Letzteres hatte auf den ersten Blick durchaus Charme, haben wir doch erlebt, dass wir in privat geführten Unternehmen nicht nur freundlicher und rascher bedient wurden, sondern die Abwicklung auch wesentlich effektiver war. Das es sich bei öffentlichem Eigentum um &#8220;gemeinsames Eigentum&#8221; handelt, an welchem wir also auch eine Anteil haben, während dies nach der Privatisierung nicht mehr so ist, haben wir aus den Augen verloren.</p>
<p>Wenn es sich um nicht materielle Produkte handelt, also Produkte die sich ohne Aufwand beliebig reprodzieren lassen ohne dabei an Substanz zu verlieren ist es schon schwieriger ein Monopol aufzubauen, dass darin getätigte Investitionen sichert. Daher ist es für Investoren in diesen Branchen so wichtig, dass CopyRights und Lizenzmodelle international in den Rechtssystemen abgesichert sind. Denn nur über diese rechtliche Absicherung ist eine Monopolisierung und damit ein &#8220;Return of Investment&#8221; incl. der damit verbundenen Verzinsung garantiert.</p>
<p>Die Argumentation lautet zumeist, dass geistiges Eigentum eben auch eine Leistung darstellt, die geschützt sein muß. Also beispielsweise das Einkommen des Autors, des Komponisten, des Softwareentwicklers und so weiter. Doch wie sieht die Verteilung der Erträge aus, die aus diesen Lizenzeinnahmen erzielt werden?</p>
<p>Die OpenSource Bewegung stellt eine erfreuliche Gegenbewegung dar und agiert damit voll im Sinne einer solidarischen Ökonomie. CopyRight statt CopyLeft ermöglicht jedem sich einzubringen, eine Sache voranzutreiben und am Erfolg über Dienstleistungen zu partizipieren, die er um das an sich &#8220;kostenlose&#8221; Produkt ansiedelt.</p>
<p>Dass diese Entwicklung nicht im Sinne der Investoren sein kann ist klar. Also muß das Recht des geistigen Eigentums ausgeweitet werden. Patente auf bestimmte Algorithmen und Lösungansätze sind das aktuelle Mittel um hier am Ball zu bleiben. Ähnliches gibt es pikanterweise auch in der Landwirtschaft und der Naturheilkunde. Patente auf Wirksubstanzen und Lizenzen auf Saatgut deren Früchte nicht mehr als Saatgut verwendet werden können oder dürfen schaffen ähnliche Abhängigkeiten.</p>
<p>Natürlich bedürfen solidarische Ökonomien auch einer formalen Struktur. Hier hat sich offensichtlich die Genossenschaft als besonders taugliches Mittel erwiesen, um solche &#8220;geschlossenen&#8221; Systeme zum Wohle aller Teilnehmer abzubilden. Eine wichtige Rolle spielt hier der basisdemokratische Ansatz der nicht durch Kumulierung von Anteilen aushebelbar sein darf, so wie der Schutz vor Übernahme.</p>
<p>Ein Schelm wer denkt die letzten Bestrebungen der EU das Genossenschaftsrecht EU-weit soweit anzupassen, dass auch Genossenschaften für Investoren offen stehen, sei nicht zu unser aller Vorteil gewesen. Ebenso wie die Richtlinien zur Privatisierung öffentlichen Eigentums, verpflichtende Ausschreibung von Leistungen der öffentlichen Hand, der Schutz des geistigen Eigentums und vieles andere mehr &#8230;</p>
<p>Klar auf den ersten Blick ist alles sehr einleuchtend und zu unserem Wohl. Wenn wir ein zweites Mal hinsehen und überlegen, was wir wirklich davon haben sieht es schon anders aus. Beim dritten Hinsehen müssen wir uns wohl selbst an der Nase nehmen und zugeben, dass wir als mündige Bürger durchaus das Recht zur Mitgestaltung gehabt hätten, solange es noch öffentlich war &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/11/14/solidarische-okonomie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sind das Spinner?</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/25/sind-das-spinner/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/25/sind-das-spinner/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 09:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=56</guid>
		<description><![CDATA[lautet die Überschrift zu einem Artikel in DIE ZEIT vom 23. September 2010, der sich mit der Frage beschäftigt, ob Wachstum denn wirklich sein muß oder schlicht überhaupt noch sein kann.
Wachstum muß sein, heißt es stets. Doch auf einmal wird Skepsis laut &#8211; sogar in der Politik.
Schön wenn es tatsächlich so ist, hoffentlich werden es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>lautet die Überschrift zu einem Artikel in DIE ZEIT vom 23. September 2010, der sich mit der Frage beschäftigt, ob Wachstum denn wirklich sein muß oder schlicht überhaupt noch sein kann.</p>
<blockquote><p>Wachstum muß sein, heißt es stets. Doch auf einmal wird Skepsis laut &#8211; sogar in der Politik.</p></blockquote>
<p>Schön wenn es tatsächlich so ist, hoffentlich werden es laufend mehr.<span id="more-56"></span>Ich bin der Meinung ständiges Wachstum kann es einfach nicht geben. Bäume wachsen ja auch nicht in den Himmel. Schon jetzt haben wir deutlich mehr, als wir eigentlich brauchen und es bedarf schon einiger Anstrengung der Werbemaschinerie um all das was wir produzieren auch noch absetzen zu können. Dazu kommt noch, dass uns schon jetzt die Ressourcen knapp werden und wir kaum wissen, wo wir mit unserem Abfall hin sollen.</p>
<p>Klar, wenn wir nach derzeitigem Schema unsere Arbeitsplätze sichern wollen, dabei noch die Arbeitszeit verlängern und die Produktivität steigern geht das nur über Wachstum. Es sei denn wir denken um!</p>
<blockquote><p>&#8230; Noch der große britische Vorkriegsökonom John Maynard Keynes war sicher, dass in absehbarer Zeit ene &#8220;gesättigte Wirtschaft&#8221; kaum wachsen würde, ohne daran zugrunde zu gehen ..</p></blockquote>
<p>Heute &#8211; so ist es im Artikel nachzulesen &#8211; beschäftigt sich unter anderem der Ökonom Hans Christoph Biswanger aus St. Gallen mit dem Thema und wird folgendermaßen zitiert: &#8220;Aufs Geld kommt es an. Es verursacht beides: Wachstumszwang und Wachstumsdrang&#8221;. Er sieht die Ursachen unter anderen in der beinahe unbegrenzte Möglichkeit der Geldschöpfung durch die Kreditvergabe der Banken und die extremen Gewinnerwartungen.</p>
<p>Auch in Frankreich wurde das Thema von Experten untersucht. Dort kam man zu der Ansicht, das BIP als Maß für das Wirtschaftswachstum nicht wirklich den Wohlstand der Nation widerspiegle. Ohnehin bereits bekannt, hier aber nochmals angeführt erhöht sich das BIP auch wenn mehr zerstört wird. Denn alle Leistungen zur Widerherstellung erhöhen das BIP. Außerdem ginge es den Menschen mitnichten durch Wirtschaftswachstum automatisch besser, in reichen Ländern kann oft sogar das Gegenteil der Fall sein. Nachzulesen auch in &#8220;Die glückliche Gesellschaft&#8221; von Richard Layard, erschienen 2005 im Campus Verlag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/25/sind-das-spinner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Solidarität und Glück</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/05/solidaritat-und-gluck/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/05/solidaritat-und-gluck/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 09:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[In &#8220;DIE ZEIT&#8221; vom 2. September wird Iveta Radičová in einem Proträt &#8220;Die Frau, die Nein sagte&#8221; folgendermaßen zitiert:
.. &#8220;Solidarität ist ein Lebensprinzip. Du kannst nicht glücklich sein, wenn du von unglücklichen Menschen umgeben bist. du kannst nicht lachen, wenn dein Partner weint. Du kannst nicht zufrieden sein, wenn zu viele Menschen um dich herum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In &#8220;DIE ZEIT&#8221; vom 2. September wird Iveta Radičová in einem Proträt &#8220;Die Frau, die Nein sagte&#8221; folgendermaßen zitiert:</p>
<blockquote><p>.. &#8220;Solidarität ist ein Lebensprinzip. Du kannst nicht glücklich sein, wenn du von unglücklichen Menschen umgeben bist. du kannst nicht lachen, wenn dein Partner weint. Du kannst nicht zufrieden sein, wenn zu viele Menschen um dich herum im Desaster leben&#8230;.&#8221;</p>
<p><span id="more-45"></span></p></blockquote>
<p>Claus Raidl hat beim Forum Alpbach auch am Schluß seines Referates frei nach Popper gemeint, das es Aufgabe der Politik sei, dafür zu sorgen, dass die Menschen wenigstens etwas Glück empfinden können.</p>
<p>Richard Layard beschäftigt sich in seinem Buch &#8220;Die glückliche Gesellschaft&#8221; ausführlich mit dem Thema. Er zeigt und belegt auch durch Studien, dass es den meisten Menschen gar nicht so sehr um das Geld geht, sondern eben um das Glück. Dass Glück nicht unbedingt etwas mit Geld zu tun hat und das es an der Zeit wäre, diese Überlegungen auch in die Politik einfließen zu lassen. Natürlich sollte man den Aspekt auch in der Wirtschaft nicht übersehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/05/solidaritat-und-gluck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ökonom: In zehn Jahren ist Europa ruiniert</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/04/okonom-in-zehn-jahren-ist-europa-ruiniert/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/04/okonom-in-zehn-jahren-ist-europa-ruiniert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=39</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt neues zum Thema. Michael Hamberger hat mich auf eine Nachricht im orf.at aufmerksam gemacht, ich habe im im &#8220;Bad Blumauer Manifest&#8221; gestöbert (siehe ganz unten) und von dort wiederum einen Bericht über eine Seminar in Alpbach &#8220;Finanzkrise &#8211; alles weiter wie bisher&#8221; gefunden!
orf.at, 04.09.10
Nach Ansicht des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Jacques Attali befindet sich Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt neues zum Thema. Michael Hamberger hat mich auf eine Nachricht im orf.at aufmerksam gemacht, ich habe im im &#8220;Bad Blumauer Manifest&#8221; gestöbert (siehe ganz unten) und von dort wiederum einen Bericht über eine Seminar in Alpbach &#8220;Finanzkrise &#8211; alles weiter wie bisher&#8221; gefunden!</p>
<p><span id="more-39"></span>orf.at, 04.09.10</p>
<blockquote><p>Nach Ansicht des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Jacques Attali befindet sich Europa im unaufhaltsamen Niedergang. In einem vor kurzem erschienenen Buch mit dem Titel „Sind wir in zehn Jahren ruiniert?“ („Tous ruines dans dix ans?“) prophezeit der Ex-Berater des früheren Präsidenten Francois Mitterrand dem Alten Kontinent das Schicksal des einst wohlhabenden Argentinien.</p>
<p>In einem Interview mit der spanischen Zeitung „El Pais“ (Onlineausgabe von Samstag) meinte Attali, wie alle erschöpften Gesellschaften habe der Westen sich in gewaltige Schulden gestürzt, um den Lebensstandard halten zu können. „Seit den 80er Jahren haben wir die Illusion eines Wirtschaftswachstums aufrechterhalten, das sich im Wesentlichen auf Verschuldung stützt.“</p>
<p>Auf die Frage, ob Europa wirklich nur zehn Jahre blieben, sagte Attali: „Es ist schwer, das genau zu wissen, aber ich glaube nicht, dass uns mehr als zehn Jahre bleiben.“ Es würden die Stärksten siegen &#8211; China, die USA und jene US-Banken, die nicht dem Diktat ihrer Regierung unterlägen. Auch die Märkte würden gewinnen. In Europa werde man einen langsamen Niedergang des Lebensstandards erleben.</p></blockquote>
<p>Ähnliches findet sich auf <a href="http://science.orf.at/stories/1656890" target="_blank">science.orf.at</a>. Unter dem Titel &#8220;Finanzkrise: Alles weiter wie bisher&#8221; gibt es einen Gastbeitrag von Heiner Flassbeck (Ökonom der Vereinten Nationen) anläßlich seines Seminares beim Forum Alpbach 2010.</p>
<blockquote><p>Die Verantwortlichen der jüngsten  Finanzkrise sind bisher kaum belangt worden. Spekulationen aller Art  sind nach wie vor gang und gäbe. Banken versprechen immer noch  sagenhafte Renditen, die keinen realen Wertsteigerungen entsprechen ist die grobe Thematik.</p></blockquote>
<p>Doch es gibt auch von positiven Initativen zu berichten:</p>
<p>Unter dem Namen &#8220;Bad Blumauer Manifest&#8221; engagieren sich innovative Unternehmer aus der Thermenregionen für eine nachhaltige Wirtschaft:</p>
<ol>
<blockquote>
<li>Wir wünschen uns Unternehmensbewertungen, die die soziale und  ökologische Verantwortung mit einbeziehen und damit einen besseren  Zugang zu Kapital schaffen.</li>
<li>Wir wünschen uns eine Neuorientierung der Spitzenmanager. Weg mit der Gier, weg mit der Boniwirtschaft und dem Druck.</li>
<li>Wir wünschen uns den Beitrag aller Unternehmen, um einen Ausgleich zwischen Arm und Reich zu schaffen. Fair und solidarisch.</li>
<li>Wir wünschen uns eine Dezentralisierung unserer Wirtschaftsstruktur. Mehr regional – weniger global.</li>
</blockquote>
</ol>
<p>Details nachzulesen unter <a href="http://badblumauermanifest.blogspot.com/" target="_blank">&#8220;Bad Blumauer Manifest&#8221;</a></p>
<ol></ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/04/okonom-in-zehn-jahren-ist-europa-ruiniert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Mediation nachhaltig aus der Krise steuern!</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/04/mit-mediation-nachhaltig-aus-der-krise-steuern/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/04/mit-mediation-nachhaltig-aus-der-krise-steuern/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 07:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=35</guid>
		<description><![CDATA[Michael Hamberger in der Einleitung zum Workshop beim Forum Alpbach.
Hier und heute in Alpbach geht es uns nicht um Geschäftemacherei, sondern eben um die Potentiale, die nicht vergeben werden dürfen, wenn wir an unserem Jetzt und an unserer Zukunft bauen – auch und gerade mittels Mediation.
Seit vielen Jahren fiel der Begriff Mediation in Alpbach bestenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Hamberger in der Einleitung zum Workshop beim Forum Alpbach.</p>
<p><span id="more-35"></span><strong>H</strong><strong>ier und heute in Alpbach</strong> geht es uns nicht um Geschäftemacherei, sondern eben um die <strong>Potentiale, die nicht vergeben werden dürfen</strong>, wenn wir an <strong>unserem Jetzt und an unserer Zukunft bauen</strong> – auch und gerade mittels Mediation.</p>
<p>Seit vielen Jahren fiel der <strong>Begriff Mediation in Alpbach</strong> bestenfalls im Rahmen von informellen Gesprächen, oder als „dieses Spannungsfeld sollte moderiert werden“. Und genau da setzte unser ehrenamtliches Engagement an: <strong>Mediation sollte hier einen Raum bekommen</strong>.</p>
<p><span style="color: #ff0000">Heute ist ein guter Tag</span> – auch dank des <span style="color: #ff0000">Beirates des EFA</span>, der unser Ansuchen positiv aufgenommen hat, und unseren <span style="color: #ff0000">Beitrag zur Mediation als relevant</span> erachtet hat.</p>
<p><span style="color: #ff0000">Heute ist ein guter Tag</span> &#8211; Nicht im banalen Sinn für uns Mediatoren, oder allein für die Mediation. Sondern auch ein guter Tag für den Spirit of Alpbach – weil in den laufenden interdisziplinären <strong>Diskurs zu Krise und Gelingen</strong> mit der <strong>Mediation ein weiteres wichtiges Element</strong> eingefügt und hervorgehoben wird.</p>
<p>Was wir Menschen, ob Unternehmer, Kulturschaffender, Führungskraft, Wissenschaftler, politischer Entscheidungsträger oder Privatmensch in jedem Fall ständig tun: <strong>wir machen Entwürfe und schaffen Wirklichkeiten – und das führt einerseits auch zu Konflikten – andererseits führt uns dies auch aus Krisen hinaus.</strong> Wir Mediatoren arbeiten seit vielen Jahren täglich intensiv mit Menschen, die Entscheidungen in und für Ihre Organisationen zu treffen &#8211; und zu tragen haben. Wir arbeiten gemeinsam mit Menschen rund um deren Entwürfe und Wirklichkeiten.</p>
<ul>
<li>In den <strong>politischen 	Abschlussgesprächen</strong> wurde für mich hier in Alpbach wieder 	einmal der folgende Grundtenor spürbar: entwerfen und 	Wirklichkeiten bilden – es geht darum, es <strong>Jetzt</strong> zu tun, 	<strong>bewusst</strong> zu tun, gemeinsam „<strong>Hinter den Berg zu schauen</strong>“, 	<strong>gemeinsam</strong> zu entwerfen, es <strong>transparent</strong>, <strong>konkret</strong> und <strong>zielgerichtet</strong> zu tun, gemeinsame <strong>Visionen und 	Vereinbarungen</strong> zu erneuern und diese zu leben. Eben diese 	Qualitäten kann gerade die Mediation unterstützen, diesen zumeist 	überhaupt erst einen Rahmen geben.</li>
<li>Ebenso darf ich Sie an die 	vorgestrigen, brillianten Inputs der <strong>EU Reflection Group</strong>, 	deren Generalsekretär Herrn Ziga Turk oder Frau Vike Freiberga 	erinnern: sie unterstrichen unter anderem als eine der drei 	zentralen heutigen <strong>Ressourcen</strong> <strong>die Menschen mit deren 	Köpfen und Herzen</strong> – und um diese Ressource fruchtbar werden 	zu lassen brauche es Formen des „Empowerments“. Und damit landen 	wir, wenn Sie wollen, auch beim Instrument der Mediation.</li>
<li>Gestern strich Paul Kirchhoff 	hervor, dass in der kritischen Zeit nach 1945 in Deutschland Leben 	wieder gelingen konnte, weil jeder wusste, dass er gefragt, gemeint 	ist, und sich jeder einsetzte. Sehr ähnliches beschrieb Henryka 	Teodora Bochniarz in der Frage, wieso die Krise in Polen nicht 	wirklich eingetroffen sei: durch den täglichen Einsatz jedes 	einzelnen – dies bedeutet Eigenverantwortung und Zeit sowie Kraft 	in Wesentliches investieren.</li>
</ul>
<p>In wechselnder Reihenfolge begleiten Sie nun meine Kollegen und Kolleginnen durch Aspekte der Mediation (Wissenschaftlicher Bezug, was wirkt an der Mediation oder wie wirkt diese, was tun Mediatoren konkret, was erlebt man als TeilnehmerIn bzw. auch als Mediator in Mediation)…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/04/mit-mediation-nachhaltig-aus-der-krise-steuern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leistungsgesellschaft</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/02/leistungsgesellschaft/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/02/leistungsgesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[Claus RAIDL, Vorsitzender des Vorstandes der BÖHLER-UDDEHOLM AG und Präsident der Österreichischen Nationalbank, stellt im Rahmen der Plenumsdiskussion &#8220;Ökonomie im Spannungsfeld von Staat, Markt und Zivilgesellschaft&#8221; bei den Wirtschaftsgesprächen am Forum Alpbach die Frage, ob wir uns wirklich noch als Leistungsgesellschaft definieren oder schon eher als Erfolgsgesellschaft.
Er macht das fest an dem Beispiel eines Spekulanten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claus RAIDL, Vorsitzender des Vorstandes der BÖHLER-UDDEHOLM AG und Präsident der Österreichischen Nationalbank, stellt im Rahmen der Plenumsdiskussion &#8220;Ökonomie im Spannungsfeld von Staat, Markt und Zivilgesellschaft&#8221; bei den Wirtschaftsgesprächen am Forum Alpbach die Frage, ob wir uns wirklich noch als Leistungsgesellschaft definieren oder schon eher als Erfolgsgesellschaft.</p>
<p><span id="more-24"></span>Er macht das fest an dem Beispiel eines Spekulanten, der innerhalb kürzester Zeit etliche Millionen verdient, also sehr erfolgreich ist, fragt jedoch, ob das etwas mit Leistung zu hat. Er meint wir wären eher eine Erfolgsgesellschat mit dem schalen Beigeschmack, dass Erfolg heutzutage leider alle Mittel heilige.</p>
<p>Leistungsgesellschaft war ein Begriff der in diesem Wirtschaftsgesprächen sehr oft in den Mund genommen wurde. Unter dem obigen Aspekt kann ich mich auch deutlich eher mit einer Leistungsgesellschaft identifizieren als mit einer Erfolgsgesellschaft. Andererseits erzeugt auch dieser Begriff bei mir ein gewisses Unbehagen. Dieses Unbehagen kommt daher, dass immer wieder Aussagen im Raum stehen wie: &#8220;Leistung solle sich lohnen&#8221;, was oft impliziert, dass man nicht allzu freizügig mit der Verteilung sozialer Mittel umgehen sollte, weil sonst keiner mehr arbeiten würde!</p>
<p>Ist das denn so? Und vor allem, leisten denn die Bezieher von Sozialleistungen wirklich nichts? Es mag ja in einigen Fällen stimmen doch in der Regel habe ich die Erfahrung gemacht, dass all diese Menschen in irgendeiner Form aktiv sind. Sei es, dass Sie Kinder aufziehen und erziehen, sich um ihre Familie kümmern, vielleicht auch alte Menschen im Familienverband pflegen und vieles andere mehr.</p>
<p>Leistung ist also möglicherweise etwas zu einseitig definiert in unserer Gesellschaft. Leistung meint eine Tätigkeit bzw. einen Einsatz für den jemand bereit ist zu zahlen. Ob der Künstler eine Leistung erbringt oder nicht hängt dann wohl davon ab, ob sich seine Bilder verkaufen lassen &#8230;.?</p>
<p>Ich meine Leistungsgesellschaft ist durchaus OK doch sollten wir Leistung nicht gar so eng sehen, sondern eher davon ausgehen, dass jeder Mensch, wenn seine Existenz gesichert und er auch sonst gesund und bei Kräften ist, großes Interesse an Leistung hat. Großes Interesse hat, etwas zu tun bzw. sich für etwas einzusetzen was er für wichtig hält.</p>
<p>Wenn wir hier unser Denken etwas öffnen, könnten wir vielleicht etwas weniger kleinlich mit den Sozialleistungen umgehen und dies könnte uns wiederum der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens einen Schritt näher bringen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/09/02/leistungsgesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geldwirtschaft</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/08/31/geldwirtschaft/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/08/31/geldwirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 21:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=11</guid>
		<description><![CDATA[Paul KIRCHHOF, Professor und Direktor, Institut für Finanz- und Steuerrecht, Universität Heidelberg brachte es in seiner Keynote zum Thema &#8220;Wer trägt die Kosten der Krise?&#8221; bei den Wirtschaftsgesprächen des Forum Alpbach 2010 auf den Punkt:

Die geltenden Vereinbarung des Marktes kommen nur in der Realwirtschaft tatsächlich zum Tragen. Wenn Sie ein Auto kaufen, werden Sie darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul KIRCHHOF, Professor und Direktor, Institut für Finanz- und Steuerrecht, Universität Heidelberg brachte es in seiner Keynote zum Thema &#8220;Wer trägt die Kosten der Krise?&#8221; bei den Wirtschaftsgesprächen des Forum Alpbach 2010 auf den Punkt:</p>
<p><span id="more-11"></span></p>
<p>Die geltenden Vereinbarung des Marktes kommen nur in der Realwirtschaft tatsächlich zum Tragen. Wenn Sie ein Auto kaufen, werden Sie darauf achten ein gutes Produkt für Ihr Geld zu bekommen. Der Verkäufer seinerseits wird darauf achten, dass er nicht unter dem Preis verkauft und einen angemessenen Gewinn erzielt. Wenn es um Finanzprodukte geht, also dort wo Geld gekauft bzw. verkauft wird, es keinerlei Produktion und auch kein reales Produkt gibt, können diese Vereinbarungen kaum noch überprüft werden, gelten ja zum Teil gar nicht mehr.</p>
<p>In der folgenden Veranstaltung sagte Georg KAPSCH, Vorsitzender des Vorstandes der Kapsch Gruppe und Präsident der  Industriellenvereinigung Wien sinngemäß, wenn ein Equity Fond eine Rendite des eingesetzten Kapitals von 300% innerhalb von 2 Jahren verspricht zahlt die Kosten letzten Endes die Gesellschaft.</p>
<p>Es wurde zwar nicht direkt ausgesprochen aber immanent war in Kernaussagen schon deutlich zu spüren, dass wir darüber nachdenken müssen, ob wir uns eine Geldwirtschaft oder Finanzwirtschaft, in dem sich Geld völlig unabhängig von der Realwirtschaft &#8220;vermehrt&#8221;, weiterhin leisten können bzw. wollen.</p>
<p>An anderer Stelle ging es um die Staatsbudget und die exorbitante Verschuldung der einzelnen Nationen. Es wurde deutlich gemacht, wie wichtig der Schuldenabbau sei und dass dies nur durch Wachstum funktionieren könne, denn Einsparungen und zusätzliche Steuern seien nicht ausreichend. Woher soll nun dieses Wachstum kommen? Oder ging es gar nicht um Wachstum sondern um scheinbares Wachstums durch entsprechende Inflation?</p>
<p>Leider wurde bisher nur über Regulationsmöglichkeiten bzw. die Wirksamkeit schon vorhandener Instrumentarien gesprochen, der Kern unserer Finanzwirtschaft aber nicht grundsätzlich in Frage gestellt &#8211; oder ich habe es nicht wahrgenommen?</p>
<p>Vorschläge dazu gäbe es unter anderem in &#8220;Geld ohne Zinsen und Inflation&#8221; von Margrit Kennedy.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/08/31/geldwirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft unserer Gesellschaft</title>
		<link>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/08/30/die-zukunft-unserer-gesellschaft/</link>
		<comments>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/08/30/die-zukunft-unserer-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 20:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HaZa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaft.livinglines.at/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[Peter Zellmann stellt seinem 2010 erschienenen Buch &#8220;Die Zukunft der Arbeit. Viele werden etwas anderes tun&#8221; eine Studie über mögliche Zukunftsszenarien voran. Er zeichnet vier Szenarien und ordnet ihnen auf Grund von Untersuchungen, die in einem Abstand von einigen Jahren wiederholt wurden, Wahrscheinlichkeiten und eine Entwicklung dieser Wahrscheinlichkeit zu.
Das aus meiner Sicht erstrebenswerte Szenario &#8220;Harmoniegesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Zellmann stellt seinem 2010 erschienenen Buch &#8220;Die Zukunft der Arbeit. Viele werden etwas anderes tun&#8221; eine Studie über mögliche Zukunftsszenarien voran. Er zeichnet vier Szenarien und ordnet ihnen auf Grund von Untersuchungen, die in einem Abstand von einigen Jahren wiederholt wurden, Wahrscheinlichkeiten und eine Entwicklung dieser Wahrscheinlichkeit zu.</p>
<p>Das aus meiner Sicht erstrebenswerte Szenario &#8220;Harmoniegesellschaft &#8211; Balancing&#8221; ist dabei in den letzten Jahren um 5% gesunken und steht nun bei einem Wert von 15%. Dabei habe ich mir die Frage gestellt: &#8220;Was wäre den hilfreich, um diesen Prozentsatz zu erhöhen?&#8221;</p>
<p><span id="more-6"></span></p>
<p>Ich glaube hier kann jeder (s)einen Beitrag leisten, einfach indem die Themen diskutiert werden. Wichtig ist, dass wir Annahmen und Systeme die uns als selbstverständlich erscheinen in Frage gestellt werden. Dass andere Lösungen &#8211; die schon existieren &#8211; überhaupt als realistisch in Betracht gezogen werden.</p>
<p>Begonnen hat mein Interesse und das Hinterfragen unserer &#8220;Wirklichkeit&#8221; mit der Lektüre des Buches &#8220;Geld ohne Zinsen und Inflation&#8221; von Margrit Kennedy. Später kamen Themen wie Selbstorganisierende Organisationen und Systeme hinzu und die Frage, wie man diese in die Praxis umsetzen kann, Appriciative Inquiry und natürlich das Grundeinkommen.</p>
<p>In diesem Blog möchte ich Bücher und Themen teilen, allen Interessierten eine Platz einräumen um diese oder ähnliche Themen darzustellen und vor allem Diskussionen anstossen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wirtschaft.livinglines.at/2010/08/30/die-zukunft-unserer-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

